Newsletter Juni 2017


Bleaching – Ein sympathisches Lächeln durch weiße Zähne

 © Bildagentur PantherMedia  / kurhan
© Bildagentur PantherMedia / kurhan

Zähne beeinflussen Ihre Lebensqualität und ein strahlendes Lächeln wirkt sich maßgeblich auf Ihre Ausstrahlung aus.

 

Die Farbe der Zähne ist genetisch bedingt. Je älter der Mensch wird, desto gelblicher wird das Gebiss, da sich der helle Zahnschmelz mit der Zeit abbaut und das darunter liegende, gelbliche Zahnbein zum Vorschein kommt. Zum einen, bestimmen die Gene wie schnell der Schmelz ab ist. Zum anderen werden Zähne auch durch Nikotin, Koffein oder das Tannin, das im Wein enthalten ist, rasch unansehnlich. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente (zum Beispiel Penicillin) und Spurenelementen können Flecken verursachen.

 

Durch Bleaching können manch tief liegende Verfärbungen entfernt werden und selbst Zähne, die von Natur gelblich sind, werden blitzweiß.

 

Wichtige Voraussetzungen fürs Bleichen sind gesunde Zähne. Zähne mit Karies, undichte Füllungen, Frakturen oder Defekte im Zahnschmelz sind ungeeignet. Bleichmittel könnte ins Innere des Zahnes eindringen und, abgesehen von den dadurch entstehenden Schmerzen, den Nerv des Zahnes schädigen.

 

Das Aufbringen des konzentrierten Aufhellungsmittels muss akkurat erfolgen, da es bei unsachgemäßer Platzierung zu Zahnfleischreizungen kommen kann. Das Bleichmittel wird dann mit Licht oder Soft-Laser aktiviert. Dadurch zerfällt das Peroxid, aktiver Sauerstoff entsteht und entfaltet seine Bleichwirkung.

 

Ein Bleaching kann während einer Sitzung erfolgen.  

 

Bitte beachten Sie, dass Zahnaufheller für den Hausgebrauch unerwünschte Nebenwirkungen gesundheitlicher und ästhetischer Art haben können. Ihr Zahnarzt hat einen Blick dafür, welche Bleichtechnik und Wirkstoffkonzentration Ihre Zähne schont und eine natürlich wirkende Aufhellung erzeugt. Er wird bei der Zahnaufhellung auf ein harmonisches Gesamtbild achten und berücksichtigen, dass Kronen, Brücken und Füllungen ihre Farbe nicht verändern.

 


 

Parodontose kann geheilt werden!

 

Bei Parodontose handelt es sich um eine durch Bakterien verursachte, entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches. Das Zahnfleisch jedoch, ist zuständig für den festen Halt Ihrer Zähne, darum ist es wichtig, erkranktes Zahnfleisch frühzeitig zu behandeln.

 

Die Ursachen der Erkrankung können durchaus Veranlagung sein, aber auch Stress, Rauchen, Übergewicht, Diabetes mellitus, zu wenig Zähneputzen – vor allem nach Genuss von Süßigkeiten und letztendlich auch das Alter.

Die Erforschung der negativen Einflüsse von Parodontose auf die Allgemeingesundheit steht zwar erst am Beginn, die Ergebnisse weisen jedoch deutlich darauf hin. Mittlerweise weiß man, dass sich durch Parodontose das Risiko eines Herzinfarktes erhöht und auch auf Diabetiker wirkt sie sich negativ aus.

Häufig läuft diese Erkrankung so schleichend und schmerzfrei ab, dass sie erst bemerkt wird, wenn die Zähne locker sind. Gebietet man der Erkrankung nicht rechtzeitig Einhalt, wird längerfristig der Knochen um die Zähne zerstört, bis der Zahn keinen Halt mehr hat und bei  ca. 70% zu Zahnverlust führt.

Frau Dr. Seibold, spezialisiert auf Parodontitisbehandlung, unterscheidet zwei Arten von Parodontitis – die chronische, an der etwa 80% aller Patienten leiden und die aggressive.

 

Parodontitis ist heilbar!

 

Die Therapie gliedert sich in drei Abschnitte:

Die Vorbehandlung, die zwischen 4-6 Wochen dauert, vermittelt dem Patienten Hilfe zur Selbsthilfe. Zunächst entfernen zahnmedizinisch ausgebildete Assistentinnen, während der professionellen Zahnreinigung (PZR), alle erreichbaren Belege, die den Nährboden für den Parodontitiserreger bilden. Danach wählen Mitarbeiterinnen für den Patienten individuell geeigneten Hilfsmittel zur Zahnpflege und üben den Gebrauch mit ihnen.

Nach dieser Behandlung klingt die Entzündung ab und das Zahnfleisch blutet nicht mehr.

Während der Hauptbehandlung säubert der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen von harten und weichen Belegen und den dort sitzenden Erregern. Die Behandlung ist schmerzarm bzw. schmerzfrei und führt normalerweise zur Heilung.

Die Nachsorgebehandlung ist lebenslang notwendig und ähnelt der Vorbehandlung. – Professionelle Zahnreinigung und Übung mit den für den Patienten  geeigneten Zahnpflegehilfsmitteln.

Langfristig gesehen wird dadurch die Parodontitis geheilt.

 

Die professionelle Zahnreinigung ist durch die Teilnahme unserer Zahnarztpraxis im Deutschlandweit verbreiteten Netzwerk Dent-Net für viele Versicherten komplett kostenfrei, da hier Zahnreinigung von den teilnehmenden Krankenkassen übernommen wird.

 

Bei der aggressiven Parodontitis handelt es sich um eine grundlegend andere Erkrankung, um eine Infektion mit aggressiven körperfremden Bakterien. Ungefähr 15% der Deutschen sind von dieser Erkrankung betroffen, die in jedem Lebensalter auftreten und zu schnellem Zahnverlust führen kann. Die Erkrankung beruht auf einer Körperabwehrschwäche, die sie für Zahnverlust anfällig macht.

Der Ablauf der Behandlung ist komplexer, erfordert mehr Zeit und tiefere Kenntnisse weshalb  Frau Dr. Seibold eine Spezialausbildung absolviert hat.

Unter anderem wird bei der Vorbehandlung, aufgrund der Hartnäckigkeit der Erreger, eine Bakterienanalyse mit modernster Labor-High-Tech durchgeführt. Während der Hauptbehandlung muss eine Begleittherapie mit Antibiotika erfolgen. Bei einigen Patienten wird eine operative Folgetherapie erforderlich. 

Nach zwei Monaten überprüft Frau Dr. Seibold den Heilerfolg mit einer erneuten Bakterienanalyse.

 

Parodontitis, chronisch oder aggressiv, kann heutzutage mit relativ einfachen Mitteln geheilt werden. Und durch regelmäßige Nachsorge bleibt die Mundgesundheit erhalten.

 

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis. Wir nehmen uns gerne Zeit, für ein ausführliches Beratungsgespräch.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch in unserer Mediathek oder beim nächsten kostenfreien Vortrag von Frau Dr. Seibold, der am 28.10.2014 stattfindet.

 

Bitte melden Sie sich auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl rechtzeitig an.