Newsletter Februar 2017:


Der Infarkt - beginnt im Mund

Studie zeigt, dass Professionelle Zahnreinigung schützt!

Zahnmediziner raten schon länger zu einer professionellen Zahnreinigung, die über das tägliche Putzen hinausgeht. Häufig sehen Sie sich dadurch dem Verdacht ausgesetzt, damit nur das eigene Geschäft ankurbeln zu wollen.
Wissenschaftler aus Taiwan haben nun jedoch auf der wissenschaftlichen Versammlung der American Heart Assoziation eine Studie vorgestellt, wonach professionelle Zahnpflege nicht nur das Gebiss, sondern auch Herz und Gehirn vor nachhaltigen Schäden schützt. Das Forscherteam analysierte die Krankenversicherungsdaten von über 100.000 Personen und zwar aus einem durchschnittlichen Zeitraum von sieben Jahren. Alle Probanden hatten zu Beginn des Zeitraums keinerlei Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems. Die eine Hälfte unterzog sich dann mindestens einmal jährlich einer PZR, während sich die andere Hälfte ausschließlich auf ihre heimische Zahnpflege verließ.

© Bildagentur PantherMedia  / rossandhelen
© Bildagentur PantherMedia / rossandhelen

Das Ergebnis: Die Probanden welche die PZR beim Zahnarzt in Anspruch nahmen, entwickelten ein deutlich und zwar um fast 15 Prozent geringeres Risiko für Schlaganfälle und das Risiko für Herzinfarkt sank um 25 Prozent.
Der wichtigste Punkt, der zu diesem Effekt führte, lag darin, dass eine gründliche Mundhygiene frühzeitig gegen bakterielle Beläge und damit gegen  Zahnfleischentzündung hilft.
Je früher Mediziner die Krankheit erkennen und dagegen vorgehen können, umso besser ist ein Langzeiterfolg und somit das Verhindern eines Infarktes. Durch Bakterien und Beläge kann es zu Zahnfleischentzündungen kommen, die schnell und intensiv auf weit entfernte Blutgefäße in Hirn und Herzmuskel ausstrahlen, weil dadurch Entzündungsbotenstoffe ausgeschüttet werden, die ihre Wirkung überall im Körper entfalten. Die Arteriosklerose im Herzkranzgefäß etwa, ist lediglich eine indirekte Folge der Zahnfleischerkrankung. Denn nicht die Plaquebakterien gelten als Entzündungsauslöser, sondern die Immunantworten auf eben diese Entzündungen. Und von anderen Erkrankungen wie Allergien weiß man, wie heftig sich Immunreaktionen auf den kompletten Körper auswirken können. Zu einer täglichen Mundhygiene gehören zweimal das Zähneputzen sowie der Einsatz von Hilfsmitteln. Zusätzlich empfiehlt sich eine professionelle Reinigung (PZR) beim Zahnarzt. Denn hier werden auch Stellen erreicht, die bei der normalen Reinigung nicht erreicht werden, so eine Aussage der Expertin und Parodontologin Nicole Pischon von der Berliner Charité. Normalerweise reichen zwei PZR-Termine pro Jahr, doch in einigen Fällen können auch mehr Einheiten nötig sein, so Pischon, das hänge vom Entzündungsgrad des Zahnhalteapparates und den individuellen Risikofaktoren, wie zum Beispiel dem Zigarettenkonsum ab.

Dies kann das Team der Praxis Seibold bestätigen. – Je eher die Parodontose erkannt wird umso mehr kann man einem Verlust der Zähne vorbeugen.
Fazit: Rechtzeitig zur Kontrolle und regelmäßigen PZR, empfiehlt Frau Dr. Seibold. Oft tut es noch nicht weh und Entzündungen werden von den Patienten nicht erkannt. Genau dies kann schlimme Folgen nach sich ziehen.
Selbst ein Großteil der Krankenkassen im deutschlandweit größten Netzwerk Dent-Net, haben diesen wichtigen Faktor erkannt und übernehmen für ihre Versicherten komplett einmal oder sogar zweimal im Jahr die Kosten für die PZR.

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