Newsletter Juni 2016:


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Funktionelle Ästhetik in der rekonstruktiven Zahnmedizin

 

Ästhetische Zahnheilkunde ist stets auch Funktionelle Zahnheilkunde!

 

In der ästhetischen Zahnmedizin gelten bestimmte Prinzipien, welche die Anordnung und Proportionen von Zähnen und Zahnfleisch als Idealfall beschreiben. Die perfekte Ästhetik setzt eine positive „Lachlinie“, eine optimale Zahnform und -länge sowie eine gleichmäßige Oberflächenstruktur und Farbe voraus.

Die größte Herausforderung in der Zahnmedizin bilden umfangreiche Restaurationen. Eine gute Vorbehandlung – Analyse, die richtige Prognose und eine passende Strategie geben die Sicherheit, die endgültige Arbeit mit Erfolg umsetzen zu können.

 

In vielen Fällen führen Zahnschäden durch Abrasion, Erosion, und Attrition zu einem Verlust der Bisshöhe von 4-8 mm! Hierbei wird immer ein kompletter Aufbau des Gesamtgebisses notwendig, um ein stabiles vertikales Kaumuster funktionell-ästhetisch wiederherstellen zu können. Da die Ursache für ein Abrasionsgebiss immer in einer gestörten Okklusion liegt, ist die Voraussetzung für die Rekonstruktion eines solchen, die Wiederherstellung des Kontakts zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers.

Ein „falscher Biss“ kann das Gleichgewicht durcheinanderbringen. Möglicherweise können die Reflexkreise des Körpers mit Fehlfunktionen reagieren, was unangenehme Folgen haben kann. Diese Fehlfunktionen können oftmals zu Verspannungen oder schmerzhaften Muskelentzündungen der Kaumuskulatur führen. Aber auch Kopf-, Hals-, Schulter- bis hin zur Rückenmuskulatur können betroffen sein. Die Folgen einer gestörten Kaufunktion sind nicht selten Zähneknirschen, häufiger Kopfschmerz, Kiefergelenkschmerzen, Gelenkgeräusche, Tinnitus und Schwindel. Eventuell bestehenden Funktionsstörungen können mit Hilfe der Funktionsdiagnostik erkannt und wichtige Parameter bestimmt werden.

 

Häufig wird der Begriff Abrasion als Synonym für alle Arten von Verlust an Zahnhartsubstanz verwendet:

 

Abrasion: allgemein Zahnhartsubstanzverlust infolge von Reibung.

Erosion: unscharf begrenzter Zahnhartsubstanzverlust durch Säureeinwirkung oder Schleifkörper in Zahnpasten.

Attrition: Zahnhartsubstanzverlust durch reflektorisches Berühren der Zähne.

Demastikation: Zahnhartsubstanzverlust an den Kauflächen, durch abschleifende Nahrungsmittel während des Kauvorganges.

Bruxismus: Knirschen mit unphysiologischen Auswirkungen an Zähnen, Parodontium, Kaumuskulatur oder Kiefergelenken.

 

Wir unterscheiden zwischen exogenen und endogenen Ursachen der Zahnerosion.

 

Fruchtsäuren, Milch- und Essigsäuren oder auch die Oxalsäure von Rhabarber und Spinat, werden als exogene Ursachen beschrieben. Auch übermäßiger Zuckergenuss gehört dazu. Selbst Medikamente die den Sympathikus hemmen und somit die Speichelbildung, die als Puffer zur Säurenneutralisation dient, können die Erosion fördern. Bei nicht korrekter Anwendung können auch Bleaching-Gele auf Peroxidbasis zu massiven Erosionen führen.

Durch derartige Erosionen sind Patienten oftmals ästhetisch stark beeinträchtigt. Nach eingehender Beratung kann hier eine Überkronung Abhilfe schaffen.

 

Psychologische Ursachen wie Magersucht, Bulimie oder Refluxkrankheiten bezeichnet man als endogene Ursachen. Auch diese können die Erosion fördern. Die häufigste Form der Zahnerosion ist der Bruxismus / Zähneknirschen. Die Zahnkronen werden immer kürzer, in extremen Fällen bis auf die Zahnwurzel, es kommt zum totalen Zahnverlust.

 

Unser Team aus Zahnärzten und Zahntechnikern gewährleistet durch die systematische Analyse und Planung eine erfolgreiche Umsetzung der vollkeramischen Komplettversorgungen.

 

Wir haben Ihr Lächeln stets im Blick!

 

Darum führen wir gerne ein umfangreiches Beratungsgespräch mit Ihnen. Rufen sie uns einfach an und vereinbaren Sie einen Termin.

 

 Fotolia 99777232 - Beauty woman with white smile at home © Antonioguillem
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Unser Team aus Zahnärzten und Zahntechnikern gewährleistet durch die systematische Analyse und Planung eine erfolgreiche Umsetzung der vollkeramischen Komplettversorgungen.

 

Wir haben Ihr Lächeln stets im Blick!

 

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Tipp des Monats:

Wussten Sie, dass ungesüßter grüner oder schwarzer Tee pro Liter etwa ein Milligramm Fluorid enthält und somit vor Karies schützt? Außerdem schützen die enthaltenen Polyphenole vor Mundgeruch und Zahnsteinbildung und sie verändern die Speisereste biochemisch, so können Kariesbakterien diese nicht nutzen.