Newsletter April 2016:


 

Aktueller Bericht aus der Zeitschrift fokusMEDIZIN:

 

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Der beste Schutz gegen Karies

Ab dem ersten Milchzahn Zähne putzen.

 

Bakterieller Zahnbelag, der auch Plaque oder Biofilm genannt wird, ist die Ursache für Karies. Wird dieser Plaque nicht durch Putzen entfernt bilden sich Bakterien und Säuren, welchen den schützenden Zahnschmelz angreifen und seine Mineralien lösen.

Kinderzähne sind besonders anfällig, da ihr Zahnschmelz dünner ist. Erst nach drei Jahren ist er ausgereift und widerstandsfähig.

Mit dem täglichen Zähneputzen sollten Sie beim Durchbruch des ersten Milchzahns beginnen. Zur Reinigung verwenden Sie eine weiche Kinderzahnbürste und eine spezielle Kinderzahnpasta.

 

Das Milchgebiss

© Bildagentur PantherMedia  / sbworld7
© Bildagentur PantherMedia / sbworld7

Der erste Milchzahn wächst im Alter von etwa sechs bis acht Monaten. Zwischen dem 12. und 16. Monat brechen die ersten Milchbackenzähne durch, und die zweiten zwischen dem 20. und 30. Monat. Etwa im Alter von 13 Jahren werden die Milchzähne nach und nach durch die bleibenden ersetzt. Mit den Weisheitszähnen, die etwa im 16. Lebensjahr erscheinen können, ist das Gebiss mit 32 Zähnen vollständig.

 

Nuckelflaschenkaries

 

Davon abgesehen, dass nur ungesüßte und keine säurehaltigen Getränke – wie Apfelsaft, ins Fläschchen gehören, sollte dieses Nuckelfläschchen nur ein kurzes Zwischenspiel im Leben Ihres Kindes geben. Lassen Sie ihr Kind niemals mit dem Fläschchen einschlafen, da auch zuckerfreie Getränke Remineralisierung durch den Speichel verhindern. Um dies zu vermeiden geben Sie Ihrem Kind ab dem ersten Lebensjahr aus einem Becher oder einer Tasse zu trinken.

Ab spätestens mit dem dritten Geburtstag sollte auch auf den Schnuller verzichtet werden.

 

Gesunde Ernährung

 

Es ist kein Geheimnis mehr, dass gesunde Ernährung neben einer effektiven Mundhygiene für gesunde Zähne verantwortlich ist. – Wenig Zucker, dafür viel Kalzium und kauaktive Kost. Auch sollten Sie darauf achten, dass ihr Kind wenig zuckerhaltige Durstlöscher zu sich nimmt. Ideal sind ungesüßte Tees und Mineralwasser.

 

Putzen mit der Kai Methode

 

Erst die Kauflächen dann die Außenseiten, danach die Innenseiten.

Leiten Sie Ihr Kind dabei an:

Bei „K“ darf das Krokodil das Maul ganz weit aufreißen, bei „A“ knurrt der Tiger mit zusammengebissenen Zähnen und malt Kreise auf die Außenflächen, bei „I“ gähnt die Giraffe und fegt die Krümel von den Innenseiten.

Das Querputzen gilt dem ersten bleibenden Backenzahn, der etwa im Alter von sechs Jahren erscheint.

Bereits im Alter von drei Jahren kann Ihr Kind auf die elektrische Zahnbürste umsteigen.

Mittlerweile finden Sie im Handel für jedes Alter die richtige Zahnbürste.

 

 © Bildagentur PantherMedia  / bst2012
© Bildagentur PantherMedia / bst2012

Was schmückt Sie besser als ein strahlendes Lächeln?

 

Mit dem 13. Lebensjahr fallen die Milchzähne nach und nach aus und werden durch die bleibenden ersetzt. Während dieser Zeit sind die Zähne besonders anfällig, da der schützende Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgehärtet ist.

Gerade Zähne lassen ein Gesicht harmonisch wirken. Außerdem lassen sich so engstehende oder sogar übereinander geschobene Zähne schwierig reinigen.

Mit herausnehmbaren Zahnspangen oder festsitzenden, sogenannten Brackets, lassen sich Zahnfehlstellungen korrigieren. Bei Brackets ist eine gründliche Zahnreinigung nach jedem Essen besonders wichtig, da sich an den Brackets und den Drähten leicht Speisereste und Beläge ansammeln. Außerdem sollte alle 6 Monate eine professionelle Zahnreinigung gemacht werden.

 

Der tägliche Putzplan für Jugendliche

 

Natürlich wäre es optimal nach jedem Essen die Zähne zu putzen. Leider funktioniert das im Schulalltag nicht. Doch morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen ist Zähneputzen Pflicht. Tagsüber sollte man nach jedem Essen zumindest den Mund ausspühlen oder einen zuckerfreien Zahnpflegekaugummi kauen.

 

Lesen Sie zu diesen Themen auch die Newsletter von Dezember 2014 und von Januar 2016. Gerne informieren wir Sie über diese Themen auch bei einem persönlichen Gespräch in Anwesenheit ihres Kindes oder Jugendlichen in unserer Praxis. Rufen Sie uns einfach an und lassen Sie sich einen Termin geben.

 

Außerdem finden Sie weitere Informationen unter www.dentalcare.com

 

 

Unser Monats Tipp April:

 

Kaffee gegen Karies-Bakterien

 

Der tägliche Kaffee am Morgen hilft uns nicht nur beim munter machen, er trägt auch zum Schutz der Zähne bei.

Bestimmte Inhaltsstoffe unseres beliebten Muntermachers helfen die Vermehrung von Karies-Bakterien einzudämmen. Die Verfärbung der Zähne, wie sie von vielen Kaffeeliebhabern befürchtet werden, sind dabei leicht zu vermeiden, wer mindestens zweimal täglich die Zähne gründlich putzt und halbjährlich die professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis wahrnimmt, vermeidet die rein äußerlichen Verfärbungen durch Getränke wie Kaffee oder Tee.