Newsletter Juni 2014


Zirkonoxidkeramik – Zahnersatz der Zukunft

Bei Zirkonoxid handelt es sich um einen stabilen, metallfreien und absolut ästhetischen Werkstoff, der biologisch gesehen, völlig neutral ist und auch für die Schleimhaut absolut verträglich. Wechselwirkungen mit anderen sich im Mund befindlichen Materialien (Metalle, Kuststoffe etc.), werden nicht ausgelöst.

Die Praxis hat gezeigt, dass die Verträglichkeit sogar für Allergiker unvergleichlich gut ist.

 

Ursprünglich wurde die High-Tech-Keramik Zirkondioxid für den Einsatz in der Weltraumtechnik entwickelt. Zirkonoxid hält extremen Ansprüchen stand und garantiert somit eine lange Haltbarkeit. Selbst Mikrorisse werden, durch die Belastungseigenschaften die Zirkonoxid als einzige Keramik besitzt, dauerhaft unterbunden.

In einer Kausimulationsstudie der Universität Zürich konnte das Material durch geringes Abrasionsverhalten am Keramikmaterial und am Antagonisten (einem gegenüber liegenden Zahn) überzeugen.

Da es zudem über eine sehr geringe Kälte- und Wärmeleitfähigkeit verfügt, ist es auch für große Brücken geeignet.

 

Sollte ein Zahn starken Substanzverlust aufweisen, der mit einer Füllung nicht mehr aufgebaut werden kann, wird eine Krone erforderlich.

Hat der erkrankte Zahn noch eine gesunde Wurzel, wird das erkrankte Zahnmaterial abgeschliffen und nachdem ein Abdruck genommen wurde, im Labor exakt nach dem Modell, eine Krone angefertigt. Bei erkrankter Wurzel wird zunächst eine Wurzelbehandlung durchgeführt.

Die Krone wird dann mit Befestigungszement auf den Zahnstumpf fixiert.

 

Bei Patienten mit Bruxismus (Zähneknirschen) kann die Härte des Materials, die höher ist als die natürliche Zahnsubstanz, zum Nachteil gereichen, da ausgeprägtes Knirschen

den Zahnschmelz der Zähne des Gegenkiefers schädigen kann. Außerdem ist die Gefahr des Abscherens von Verblendmaterial vom Grundgerüst einer Krone oder Brücke (Chipping) deutlich vergrößert.

Doch frei gegebene Zirkonoxidmaterialien in monolithischer Verarbeitung (in einem Stück ohne Verblendmaterial hergestellt) können auch dieser Problematik Rechnung tragen.

 

Zunehmend stellen auch gesunde Patienten an die ästhetischen Aspekte hohe Anforderungen. Durch Zirkonoxid werden heute einwandfreie Ergebnisse erzielt, die durch individuelle Farbgestaltungsmöglichkeiten, keinen Unterschied zu den eigenen erkennen lassen. Die nahezu unsichtbare Vollkeramikkrone, bietet, meist bei Schneidezähnen eingesetzt, höchste ästhetische Vollkommenheit.

 

Und letztendlich: Ästhetisch hochwertiger Zahnersatz muss nicht automatisch teuer sein.

 

Rufen Sie uns an, Tel. 0711-6492353 vereinbaren Sie einen Beratungstermin oder besuchen Sie den nächsten kostenfreien Vortrag von Frau Dr. Seibold am 02.07.2014 um 18:30 im Haus der Wirtschaft.

Bitte melden Sie sich auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl rechtzeitig an.

 


 

Anzeige in der Stuttgarter Tageszeitung vom 04.06.2014